Ein ASBO (Antisocial behaviour order) ist ein britischer Rechtsbegriff für eine Anordnung, die manchmal Menschen zugestellt wird, die sich oft schlecht benehmen und wegen deren Verhalten viele Beschwerden gegen sie vorgebracht werden. Die Anordnung soll verhindern, dass sie sich unsozial verhalten, d.h. dass sie (unter anderem) anderen Menschen, die nicht am selben Ort wie sie selbst leben, nach dem Crime & Disorder Act Angst und Schrecken einjagen. 1998. ASBO's wurden 2015 beendet und durch "Injunctions" ersetzt
Einige Arten von unsozialem Verhalten sind:
- Menschen verletzen
- Beschädigende Dinge/Graffiti
- Böse Worte benutzen, manchmal gegen Minderheiten gerichtet
- Abfall fallen lassen
- Herumhängen
- Sehr betrunken sein
- Drogenhandel
- Diebstahl
- Lärmbelästigung
- Erschrecken und Bedrohen von Menschen (Versuch, Angst zu erzeugen)
- Feuer entfachen
- Spucken
- Streifendurchlauf
- dorthin gehen, wo man nicht hingehen darf
Ein ASBO verbietet Menschen, bestimmte Dinge, zu bestimmten Zeiten, an bestimmten Orten zu tun. Zum Beispiel könnte es einer Person verbieten, sich nach 8 Uhr mit bestimmten Freunden im Park zu treffen, wenn diese Gruppe von Menschen zuvor gemeinsam Ärger verursacht hat.
Es gibt auch ein so genanntes ABC, das für einen Vertrag über akzeptables Verhalten steht und oft benutzt wird, um sicherzustellen, dass die Leute versuchen, "nett" zu sein. Er ist flexibel und kann sowohl in ernsten als auch in weniger wichtigen Situationen verwendet werden.
Manchmal kann die ASBO recht ungewöhnlich erscheinen, wenn sie beispielsweise dazu benutzt wird, bestimmte Personen davon abzuhalten, Dinge zu tun:

