Willy Rohr entwickelte 1915 erfolgreich die Schocktruppen-Taktiken an der Westfront. Sie waren in der Schlacht von Verdun eingesetzt worden. Sein Bataillon wurde unabhängig und erhielt zunächst den Namen Sturmbataillon Rohr und wurde etwa ein Jahr später vom preußischen Kriegsminister in Sturm-Bataillon Nr. 5 (Rohr) umbenannt.

Oskar von Hutier war ebenfalls einer der erfolgreichsten und innovativsten deutschen Generäle des Ersten Weltkriegs. Er tat dasselbe für die Ostfront

Nachdem er Anfang 1917 zum Armeekommandanten aufgestiegen war, begann Hutier, die Lehren aus seiner dreijährigen Tätigkeit als Truppenkommandant sowie aus seinem Studium der Taktiken anderer Armeen anzuwenden. Er entwickelte eine neue Strategie für die Deutschen, um die Sackgasse des Grabenkrieges zu durchbrechen. Diese Taktiken sollten sich 1917 und 1918 als so erfolgreich erweisen, dass die Franzosen sie als "Hutier-Taktiken" bezeichneten, obwohl der heute gebräuchlichere Begriff "Infiltrationstaktiken" lautet.