Die Apollo-Mondlandefähre (LM) ist das spinnenartige Landungsfahrzeug auf dem Mond. Sie wurde für das Apollo-Programm der USA gebaut, um eine zweiköpfige Besatzung aus der Mondumlaufbahn an die Oberfläche und zurück zu bringen.

Der LM war die letzte der Apollo-"Hardware", die entwickelt wurde. Sein Start hatte sich verzögert, während sich die NASA entschied, den Landeanflug in der Mondumlaufbahn zu wählen und somit ein Fahrzeug wie das LM für eine Landung zu benötigen. Im Januar 1963, fast zwei Jahre nach Beginn des Apollo-Projekts, wurde ein Vertrag mit dem Hauptkonstrukteur unterzeichnet. Das LM wurde mehrere Male im Weltraum getestet. Am 20. Juli 1969 schließlich machte der Apollo 11 LM Eagle die erste bemannte Mondlandung.

Im Laufe der Apollo-Missionen kam es bei Apollo 12, 14, 15, 16, 17 zu Mondlandungen mit ihren LMs. Apollo 13 hatte einen schrecklich gefährlichen Unfall, als ein Sauerstofftank explodierte. Die Mondlandefähre von Apollo 13, Aquarius genannt, spielte eine unerwartete Rolle bei der Rettung des Lebens der drei Astronauten nach der Explosion.