Apollo 13 war die siebte Mission des NASA-Projekts Apollo und die dritte bemannte Mondlander-Mission. Der Flug wurde von Jim Lovell kommandiert. Die anderen Astronauten an Bord waren Jack Swigert und Fred Haise.
Das Raumschiff wurde erfolgreich in Richtung Mond gestartet, doch zwei Tage nach dem Start explodierte ein defekter Sauerstofftank, und das Servicemodul wurde beschädigt, was zu einem Verlust an Sauerstoff und elektrischer Energie führte. Es bestand eine sehr große Wahrscheinlichkeit, dass die Astronauten sterben würden, bevor sie zur Erde zurückkehren konnten. Sie waren sehr knapp an Sauerstoff. Sauerstoff wird nicht nur zum Atmen verwendet; auf dem Apollo-Raumschiff wurde er in einem Gerät namens Brennstoffzelle zur Stromerzeugung verwendet. So sparten sie ihre Restluft, indem sie fast alle elektrischen Geräte, zum Beispiel Heizungen, ausschalteten. Im Raumschiff wurde es sehr kalt.
Um am Leben zu bleiben, mussten die Astronauten auch in die Apollo-Mondlandefähre einsteigen und sie als eine Art "Rettungsboot" funktionieren lassen.
Als sie sich der Erde näherten, waren sie nicht sicher, ob ihre Fallschirme, mit denen sie das Kommandomodul abbremsen mussten, funktionieren würden. Die Fallschirme wurden von kleinen Sprengladungen abgeworfen, die von Batterien abgefeuert wurden. In diesem Fall würden die Fallschirme nicht funktionieren und das Kommandomodul würde so schnell auf das Meer aufschlagen, dass alle an Bord befindlichen Personen getötet würden.