Der Kisarazu-Luftfeld wurde ursprünglich 1936 als Stützpunkt des kaiserlichen japanischen Marineluftdienstes im Marinedistrikt von Yokosuka eingerichtet.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Stützpunkt von der Luftwaffe der Vereinigten Staaten (USAF) als "Kisarazu Air Base" genutzt.
Im Jahr 1955 wurde die Start- und Landebahn auf die Betriebslänge eines Mehrstrahlbombers erweitert.
1956 wurde die Kontrolle über den Stützpunkt offiziell an die Japanische Luftselbstverteidigungstruppe (JASDF) übertragen. Einige Einheiten der USAF verblieben.
In den 1960er Jahren setzten die USA Kisarazu nur noch zur Reparatur von Jets der US-Marine ein, die auf Flugzeugträgern im Pazifik stationiert waren. Die US-Militäreinheiten auf diesem Flugplatz wurden abgezogen.
1968 zog die JASDF auf den Luftwaffenstützpunkt Iruma um, und Kisarazu wurde der JGSDF übertragen.