Armageddon (2003) war eine professionelle Wrestling-Pay-per-view-Show der World WrestlingEntertainment (WWE). Sie fand am 14. Dezember 2003 im TD Waterhouse Centre in Orlando, Florida statt und war die vierte Auflage der Armageddon-Reihe. Das Event war eine exklusive Markenveranstaltung der Raw-Sparte der WWE.
Aufbau
Die Matches bei Armageddon 2003 ergaben sich aus den in den Wochen zuvor auf Raw laufenden Storylines. Im Mittelpunkt standen Auseinandersetzungen um Titel und Machtpositionen: Die Fehde um die Weltmeisterschaft im Schwergewicht brachte ein Triple Threat-Match mit dem amtierenden Champion Goldberg, Kane und Triple H als Hauptkampf. Daneben standen mehrere Einzelkämpfe im Vordergrund, darunter die Verteidigung der WWE Interkontinentalmeisterschaft durch Rob Van Dam sowie eine hochkarätige Begegnung zwischen Batista und Shawn Michaels.
Ergebnisse & Höhepunkte
- Triple Threat – Weltmeisterschaft im Schwergewicht: Triple H gewann das Match gegen Kane und den damaligen Champion Goldberg und wurde damit neuer Weltmeister im Schwergewicht. Triple H sicherte sich den Sieg, nachdem ein Eingreifen von Kane den Verlauf des Matches beeinflusste und Triple H den entscheidenden Pin gegen Goldberg erzielte.
- WWE Interkontinentalmeisterschaft: Rob Van Dam verteidigte seinen Titel gegen Randy Orton, verlor das Match jedoch, als Orton nach einem RKO zum Sieger und neuen Interkontinentalmeister wurde.
- Singles Match: Batista trat gegen Shawn Michaels an. Michaels gewann die Begegnung per Pinfall nach Ausführung der Sweet Chin Music.
Neben diesen Hauptmatches bot die Karte weitere Duelle und Tag-Team-Begegnungen, die zur Atmosphäre des Events beitrugen und die Storylines auf Raw weiter vorantrieben.
Rezeption
Die Kritiken zur Veranstaltung fielen gemischt aus. Der Profi-Wrestling-Teil des kanadischen Online Explorers (Canoe) bezeichnete die Show als eher enttäuschend und vergab eine Bewertung von sechs von zehn Punkten, wobei insbesondere das Ende des Hauptkampfes und Teile des Bookings kritisiert wurden. Gleichzeitig wurden einzelne Matches — etwa das Match zwischen Batista und Shawn Michaels — für ihre ringtechnische Qualität positiv hervorgehoben.
Nachwirkung
Der Titelwechsel im Hauptkampf und die Resultate der Schlüsselmatches hatten direkte Auswirkungen auf die darauf folgenden Episoden von Raw und die laufenden Fehden: Der Sieg von Triple H führte zu neuen Angriffspunkten und Rivalitäten innerhalb der Raw-Riege, während der Aufstieg von Randy Orton als Interkontinentalchampion seine Position in der Midcard stärkte. Die Ergebnisse des Abends setzten die Richtung für die kommenden Wochen und die Build-ups zu weiteren Pay-per-Views.
Fazit: Armageddon 2003 bleibt in Erinnerung als ein Raw-exklusives PPV mit einigen starken Einzelmatches, aber auch umstrittenen Entscheidungen bei den Titelkämpfen. Für Fans war die Show ein gemischtes Erlebnis aus solider In-Ring-Arbeit und fragwürdigen Momenten beim Booking.