Multiple Sklerose (MS) ist ein ernsthafter Gesundheitszustand, der sich mit der Zeit verschlimmert. Bei dieser Krankheit schädigt der natürliche Schutz des Körpers vor der Krankheit (das Immunsystem) die Fettschichten, die Myelinhüllen, die die Nervenzellen (Neuronen) im zentralen Nervensystem umgeben. Die Krankheit wirkt sich bei verschiedenen Menschen unterschiedlich aus und kann dazu führen, dass Körper, Sehkraft, Sprache und Geist der Menschen schlecht funktionieren. Menschen mit MS leben normalerweise nicht so lange wie gesunde Menschen.

Bei gesunden Menschen helfen die Myelinscheiden den Neuronen bei ihrer Arbeit. Elektrische Signale in Neuronen bewegen sich schnell durch lange, schmale Axone wie Elektrizität in einem Draht. Das Myelin ist wie der Isolator um den Draht, der das Signal stark hält, indem er verhindert, dass es sich vor dem Ende aus dem Draht herausbewegt. Bei einer Person mit MS ist das Myelin zu dünn oder vollständig verschwunden. Ohne die Schutzhülle können die Signale zwischen den Neuronen nicht gut übertragen werden. Aus diesem Grund können Geist und Körper nicht wie gewohnt funktionieren.