Die Pilbara ist eine große, dünn besiedelte Region im Norden Westaustraliens. Die Region hat (2010) eine Bevölkerung von etwa 48.600 Einwohnern.

Pilbara ist bekannt für seine Aborigines-Völker, seine atemberaubenden Landschaften, seine rote Erde und seine riesigen Mineralvorkommen, insbesondere Eisenerz. Es ist eine trockene Region, aber alle ein bis zwei Jahre gibt es dort Zyklone. Die Zyklone bringen viel Regen, wenn sie auftreten.

Das Gebiet ist bekannt für seine Erdöl-, Erdgas- und Eisenerzvorkommen, die einen Großteil der Wirtschaft Westaustraliens ausmachen. Neben dem Bergbau sind Weidewirtschaft, Fischerei und Tourismus die wichtigsten Wirtschaftszweige.

Die Pilbara erstreckt sich über eine Fläche von 502.000 km². Es umfasst einige der ältesten Felsformationen der Erde im Pilbara-Kraton. Es handelt sich dabei um eine der ältesten ungestörten Felsformationen der Welt, die auf das archaische Zeitalter zurückgeht. Sie umfasst Landschaften von Küstenebenen und Gebirgsketten mit Klippen und Schluchten. Die wichtigsten Siedlungen der Region sind Port Hedland, Karratha und Newman.

Zur Pilbara gehören die beiden größten Nationalparks Australiens: