In der Meteorologie bezieht sich ein Zyklon auf jedes Tiefdruckgebiet mit nach innen gerichteten Winden. Zyklone drehen sich auf der Südhalbkugel im Uhrzeigersinn und auf der Nordhalbkugel gegen den Uhrzeigersinn. Zyklon ist der allgemeine Begriff für eine Vielzahl von Tiefdrucksystemtypen, wie tropische Wirbelstürme, extra-tropische Wirbelstürme und Tornados.
Die größten der Tiefdrucksysteme sind die außertropischen Zyklone und die polaren Kaltkern-Zyklone, die auf der synoptischen Skala liegen, die in der Meteorologie eine horizontale Länge von 1000 km oder mehr hat. Die Wirbelstürme mit warmem Kern sind die tropischen Zyklone, die Mesozyklone und die polaren Tiefdruckgebiete, die innerhalb der kleineren Mesoskala liegen. Die subtropischen Wirbelstürme sind von mittlerer Größe. Zyklone gab es auch auf anderen Planeten außerhalb der Erde, wie z.B. auf Mars und Neptun. Zum Beispiel der Große Rote Fleck des Jupiter und der Große Schwarze Fleck des Neptun.
Zyklone werden auch als Hurrikane und Taifune bezeichnet. Sie bestehen aus dem Auge, der Augenwand und den Regenbändern.
Der Prozess der Zyklonenbildung und -intensivierung wird als Zyklogenese bezeichnet. Die Bildung von außertropischen Zyklonen erfolgt in Form von Wellen in großen Regionen mit verstärkten Temperaturkontrasten in den mittleren Breiten, die als barokline Zonen bezeichnet werden. Diese Zonen ziehen sich zusammen und bilden Wetterfronten, wenn sich die Zirkulation des Zyklons schließt und intensiver wird. Später in ihrem Lebenszyklus bilden Zyklone eine so genannte okkludierte Front. Die Bahn des Zyklons wird dann im Laufe eines 2- bis 6-tägigen Lebenszyklus durch seine Steuerströmung des polaren oder subtropischen Jetstreams geführt.

