Realitätsfernsehen ist ein Genre von Fernsehprogrammen, die ungeschriebene dramatische oder humorvolle Situationen darstellen, tatsächliche Ereignisse dokumentieren und normale Menschen statt professioneller Schauspieler haben. Obwohl es Reality-Fernsehen in der einen oder anderen Form bereits seit den Anfangsjahren des Fernsehens gibt, wird der Begriff "Reality-Fernsehen" seit 2000 am häufigsten für Shows verwendet. Dokumentarfilme, Nachrichten- und Sportsendungen werden nicht als Reality-Shows bezeichnet.
Es gibt viele verschiedene Arten von Reality-Fernsehsendungen, von Spiel- oder Quizsendungen bis hin zu Überwachungsshows, wie z.B. Big Brother.
Kritiker sagen, der Begriff "Reality-TV" sei nicht zutreffend. Viele Sendungen stellen eine veränderte und stark beeinflusste Form der Realität dar, wobei die Teilnehmer an exotischen Orten oder in anormalen Situationen eingesetzt werden, manchmal aufgefordert werden, sich auf bestimmte Weise zu verhalten, und die Ereignisse auf dem Bildschirm manchmal durch den Schnitt verändert werden.