Richmond Park ist ein 955 Hektar (2.360 Acres) großer Park in der Nähe von London. Ursprünglich lag er außerhalb Londons, in Surrey. Heute befindet er sich im Londoner Stadtbezirk Richmond an der Themse.
Der Park wurde von Karl I. im 17. Jahrhundert als Hirschpark angelegt. Er ist der größte der Londoner Royal Parks. Er ist von nationaler und internationaler Bedeutung für die Erhaltung der Wildtiere. Der Park ist ein nationales Naturschutzgebiet, eine Stätte von besonderem wissenschaftlichen Interesse und ein besonderes Schutzgebiet. Er ist in Grad I im Register der historischen Parks und Gärten von besonderem historischen Interesse in England eingetragen.
Er ist der größte der acht Royal Parks in London und berühmt für Rot- und Damwild. Er ist etwa dreimal so groß wie der Central Park in New York (341 Hektar oder 843 Acres).
Zu den bemerkenswerten Merkmalen des Parks gehört die Pembroke Lodge, einst das Zuhause des britischen Premierministers Lord John Russell. Ebenfalls im Park befindet sich die White Lodge, Heimat der Königlichen Ballettschule und einst königliche Residenz. Ein Haus im Park, Thatched House Lodge, ist die Residenz von Prinzessin Alexandra.
Der Park ist vollständig für die Öffentlichkeit zugänglich, der Zugang erfolgt über Straßen, Fahrräder und Fußgänger.

