Selbstorganisation ist ein Prozess, bei dem irgendeine Form von Ordnung aus einem Zufallssystem entsteht. Der Prozess ist spontan: er geschieht von selbst. Er wird nicht von einem Agenten innerhalb oder ausserhalb des Systems gelenkt oder kontrolliert.
Selbstorganisation findet in einer Vielzahl von physikalischen, chemischen, biologischen, sozialen und kognitiven Systemen statt. Ein häufiges Beispiel ist die Kristallisation. Ein Beispiel aus der biologischen Chemie ist die Lipid-Doppelschicht, die die Grundlage der Zellmembran bildet und daher von großer Bedeutung ist.
Viele sich selbst organisierende Dinge haben Eigenschaften, die "emergent" sind. Das bedeutet, dass man nicht vorhersagen kann, was passieren wird, meist weil die Möglichkeiten zu zahlreich sind, um sie zu studieren. Hier einige Beispiele:




