Das Solar Wind Composition Experiment (SWC) war ein Experiment, das während des Apollo-Programms (Apollo 11, 12, 14, 15 und 16) auf dem Mond stattfand. Es wurde durchgeführt, um den Sonnenwind außerhalb der Magnetosphäre der Erde zu messen. Es war die erste nennenswerte Messung von isotopischem Sonnenmaterial.
Das Experiment wurde von einem Schweizer Team unter der Leitung von Johannes Geiss von der Universität Bern und Peter Eberhardt von der Eidgenössischen Technischen Hochschule vorgeschlagen. Es wurde teilweise von der Schweizer Regierung finanziert.
Das SWC-Experiment wurde durchgeführt, indem ein Aluminiumblech genommen und der Sonne zugewandt wurde. Die Folie sollte die Ionenarten und Energien des Sonnenwindes auf der Mondoberfläche sammeln. Nach dem Experiment wurde die Folie in einen Teflonbeutel gelegt und zur Erde zurückgeschickt, um sie zu untersuchen. Das Experiment war erfolgreich und ergab Helium-, Neon- und Argon-Isotopenzusammensetzungen, die von der Sonne kamen.

