Das Stockholmer Übereinkommen über persistente organische Schadstoffe ist ein internationaler Vertrag, der 2001 unterzeichnet wurde. Der Vertrag trat im Mai 2004 in Kraft. Sein Ziel ist es, die Verwendung und Produktion von persistenten organischen Schadstoffen zu begrenzen. Beispiele für Stoffe, die vom Vertrag betroffen sind, sind polychlorierte Biphenyle und Dichlordiphenyltrichlorethan. Eine Erweiterung des Vertrags im Jahr 2009 fügte weitere Stoffe wie Lindan hinzu. Kritiker haben gesagt, dass der Vertrag die Wirksamkeit des Kampfes gegen Krankheiten wie Malaria einschränkt. Dies ist nicht der Fall, da die Verwendung bestimmter Substanzen zur Vektorkontrolle erlaubt ist; dazu gehört auch der Einsatz gegen Moskitos.