Bewusstseinsstrom bezieht sich auf den Gedankenfluss im Bewusstsein. Dieser Begriff wurde 1890 von dem amerikanischen Psychologen und Philosophen William James verwendet. James sagte:

"Das Bewusstsein wird also nicht in Stücke gehackt. Worte wie "Kette" oder "Zug" beschreiben es nicht passend, wie es sich in erster Linie darstellt. Es ist nichts Gekoppeltes; es fließt. Ein "Fluss" oder ein "Strom" sind die Metaphern, mit denen es am natürlichsten beschrieben wird". (James, S. 239)

Die Idee (aber nicht der Begriff) war vor James vom Philosophen William Hamilton in seinen Vorlesungen von 1838/9 notiert worden. Er beschrieb das Denken als "eine Reihe von Handlungen, die alle ... miteinander verbunden sind".

Eine ähnliche Idee taucht in den frühen buddhistischen Schriften auf und wird manchmal als der Mindstream bezeichnet.