SV Mattersburg – Geschichte, Erfolge & Fakten zum Fußballverein aus Burgenland
SV Mattersburg: Geschichte, Erfolge & Fakten zum Traditionsverein aus dem Burgenland — Gründung 1922, Bundesliga-Erfolge, prominente Nationalspieler und Vereins-Highlights.
Der SV Mattersburg ist ein traditionsreicher Fußballverein aus Mattersburg im Burgenland. Die Vereinsfarben sind Grün und Weiß. In seiner Geschichte spielte der Klub mehrmals in der höchsten österreichischen Spielklasse, der österreichischen Bundesliga, und prägte über viele Jahre das Sportleben der Region.
Geschichte
Fußball kam bereits 1912 durch Studenten aus Wien nach Mattersburg; sie spielten in ihrer Freizeit und weckten das Interesse am neuen Spiel. Die Familie Sieberer, die aus Wien nach Mattersburg gezogen war und deren Söhne bereits in Wiener Vereinen aktiv gewesen waren, gab den Impuls zur Vereinsgründung. Der SV Mattersburg wurde offiziell am 10. Juni 1922 gegründet. In den Jahrzehnten danach entwickelte sich der Verein vom lokalen Sportklub zu einem der bekanntesten Teams des Burgenlandes.
Aufstieg und sportliche Höhepunkte
- Den sportlichen Durchbruch auf nationaler Ebene schaffte der Verein mit dem Aufstieg in die höchste Spielklasse zur Saison 2003/04.
- Die erfolgreichste Saison war 2006/07, in der Mattersburg den dritten Platz in der Liga erreichte – das beste Ergebnis in der Vereinsgeschichte – und sich damit für internationale Wettbewerbe qualifizierte.
- In diesen Jahren zählte der Klub mehrere Spieler, die auch auf nationaler Ebene bekannt wurden; prominente Namen aus Mattersburgs erfolgreicher Zeit sind etwa Christian Fuchs, Jürgen Patocka und Michael Mörz.
Stadion und Nachwuchs
Heimstätte des Vereins war das Pappelstadion in Mattersburg, das über Jahrzehnte Austragungsort zahlreicher Heimspiele und sportlicher Veranstaltungen war. Der SV Mattersburg legte traditionell großen Wert auf die eigene Nachwuchsarbeit und förderte junge Talente aus der Region, von denen einige den Sprung in den Profi-Fußball oder in nationale Auswahlteams schafften.
Insolvenz und Folgen
Der Klub war lange Zeit eng mit regionalen Sponsoren verbunden. Nach dem Ausfall des Hauptsponsors geriet der Verein in finanzielle Schwierigkeiten. Im August 2020 meldete der SV Mattersburg Insolvenz an; der professionelle Spielbetrieb des Erstteams wurde eingestellt und der Verein stellte seine Aktivitäten auf dieser Ebene ein. Diese Entscheidung hatte weitreichende Folgen für Spieler, Mitarbeiter und die regionale Fußballlandschaft.
Erbe und Bedeutung
Unabhängig von den wirtschaftlichen Problemen bleibt der SV Mattersburg als sportliche und gesellschaftliche Institution der Region in Erinnerung. Die Erfolge der 2000er-Jahre, die Ausbildung von Talenten und die große lokale Fanbasis prägen das Bild des Fußballs im Burgenland bis heute. Nach der Insolvenz entstanden verschiedene Initiativen auf lokaler Ebene, um den Fußball in Mattersburg weiterzuführen und jungen Spielern Perspektiven zu bieten.
Bekannte Namen (Auswahl)
- Christian Fuchs – entwickelte sich später international bekannt (u. a. FC Schalke 04, Leicester City) und begann seine Profilaufbahn unter anderem beim SV Mattersburg.
- Jürgen Patocka – langjähriger Spieler und wichtige Figur in der Mannschaft seiner Zeit.
- Michael Mörz – ein prägender Spieler und Kapitänsfigur in der Vereinsgeschichte.
- Franz Lederer – wirkte als Trainer und trug zu sportlichen Erfolgen in den 2000er-Jahren bei.
Der SV Mattersburg bleibt ein wichtiger Teil der regionalen Sportgeschichte, dessen Aufstieg in die höchste Spielklasse und dessen Erfolge vielen Fußballfans im Burgenland noch in Erinnerung sind.
Ehrungen
- Österreichisches Pokalendspiel:2006
- Österreichische Meisterschaft:3. 2007
Aktueller Kader
Ab dem 6. Juli 2018.
Hinweis: Flaggen kennzeichnen Nationalmannschaften gemäß den FIFA-Wählbarkeitsregeln. Die Spieler können mehr als eine Nicht-FIFA-Nationalität besitzen.
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Galerie
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Pappelstadion-Hauptstadion des SV Mattersburg
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1. Kader Saison 2010/11
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Michael Mörz-Teamkapitän
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Franz Lederer-Trainer des SV Mattersburg
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Leo Martinschitz-Torwarttrainer
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Vorsitzender Martin Pucher
Weblinks
- Offizielle Homepage (Deutsch)
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