Die Sinfonie Nr. 6 in F-Dur, Op. 68 (Pastorale) ist eine Sinfonie von Ludwig van Beethoven. Der Komponist begann 1806 mit der Anfertigung von Skizzen für die Sinfonie. Die Sinfonie wurde 1808 im Dorf Heiligenstadt nordwestlich von Wien vollendet. Sie wurde am 22. Dezember 1808 im Theater an der Wien mit der Uraufführung der Symphonie Nr. 5 in c-Moll, dem Klavierkonzert Nr. 4 in G-Dur, der "Choral"-Fantasie "Ah! perfido!" im Theater an der Wien uraufgeführt. (eine 1796 komponierte Konzertarie) und Auszüge aus der Messe in C-Dur von 1807.

Die Sinfonie besteht aus fünf Sätzen. Die Reihenfolge der Sätze ist wie folgt: allegro ma non troppo ("Freudige Gefühle bei der Ankunft auf dem Land"), andante molto mosso ("Am Bach"), allegro ("Bauernfest"), allegro ("Das Gewitter") und allegretto ("Das Lied des Hirten nach dem Sturm"). Der erste Satz ist in Sonatenform. Er ist beschaulich und fröhlich. Er schildert die Gefühle des Komponisten bei seiner Ankunft auf dem Land. Der zweite Satz ist in Sonatenform. Beethoven identifizierte in der Partitur hilfreich die Vogelarten: Nachtigall (Flöte), Wachtel (Oboe) und Kuckuck (Klarinette). Der dritte Satz ist der Scherzo-Satz der Sinfonie. Er stellt den ländlichen Volkstanz dar und endet unerwartet, wenn die Landbevölkerung bemerkt, dass Regentropfen zu fallen beginnen. Der vierte Satz stellt ein heftiges Gewitter dar, das mit nur wenigen Regentropfen beginnt und sich bis zum Höhepunkt aufbaut. Es gibt natürlich auch Donner, Blitze, starke Winde und Regenschauer. Das Finale hat die Form eines Sonatenrondos. Die ersten acht Takte bilden eine Fortsetzung der Einleitung, deren Hauptteil der Sturm war; das eigentliche Finale beginnt im neunten Takt.