Franz Beckenbauer wuchs im Arbeiterviertel Giesing auf und begann 1954 im Alter von neun Jahren mit der Jugendmannschaft des SC München '06 Fußball zu spielen. Obwohl er ein Anhänger von 1860 München war, ging er zu Bayern München. Am 6. Juni 1964 debütierte Beckenbauer mit Bayern in der Regionalliga Süd auf dem linken Flügel gegen die Stuttgarter Kickers. In diesem Jahr stieg Bayern in die neue deutsche Bundesliga auf. Während Beckenbauers Zeit bei Bayern München gewann der Klub von 1972 bis 1974 drei Liga-Meisterschaften in Folge und auch einen Hattrick von Europapokalsiegen (1974-76).
Nach seiner Zeit in München unterschrieb er bei Cosmos New York (1977) in der nordamerikanischen Fussballliga. Nach zwei Jahren beim Hamburger SV (1980-1982) spielte er bis 1983 wieder bei Cosmos.
Er bestritt 103 Spiele für die deutsche Fussball-Nationalmannschaft. Er war 1966 (2.), 1970 (3.) und 1974 (1.) Mitglied des Weltmeisterschaftskaders. Im Jahr 1972 gewann er die Europameisterschaft. Als Manager gewann er 1990 die Weltmeisterschaft und wurde 1986 Vize-Weltmeister. Danach wurde er Trainer seiner ehemaligen Mannschaft FC Bayern München und gewann 1994 den Titel und 1996 den UEFA-Pokal.
Er hat Lobbyarbeit für den Wunsch Deutschlands geleistet, Gastgeber der Weltmeisterschaft 2006 zu sein. Nach der Entscheidung, sie an Deutschland zu vergeben, war er Mitglied des Organisationskomitees.