Die Carnac-Steine sind die weltweit größte Sammlung von megalithischen Steinen. Die mehr als 3.000 prähistorischen Steine wurden von den präkeltischen Völkern der Bretagne aus dem lokalen Gestein geschnitten und errichtet.

Die Steine wurden irgendwann in der Jungsteinzeit errichtet, wahrscheinlich um 3300 v. Chr., aber einige können bis 4500 v. Chr. alt sein. Die Steine kommen in einer Reihe von neolithischen Fundstätten rund um das französische Dorf Carnac in der Bretagne vor. Sie umfassen Steinreihen (Ausrichtungen), Dolmen, Grabhügel und einzelne Menhire.

In den letzten Jahrhunderten wurden viele dieser Stätten vernachlässigt, und es wurde berichtet, dass Dolmen als Schafställe, Hühnerställe oder sogar als Öfen genutzt wurden. Steine wurden entfernt, um Platz für Straßen zu schaffen, oder als Baumaterial verwendet. Die Verwaltung der Stätten ist ein kontroverses Thema.