Das Fangen und Freilassen ist beim Sportfischen eine Praxis, die der Erhaltung der verschiedenen Arten dient. Nach dem Fang entfernt der Fischer vorsichtig und schnell den Haken aus dem Maul des Fisches. Dann bringt er den Fisch, ohne ihm Schaden zuzufügen, lebend wieder ins Wasser zurück. Das Wiegen und Messen des Fisches wird, wenn er gefangen wird, oft im Wasser vorgenommen. Bei Verwendung von Haken ohne Widerhaken ist es oft möglich, den Fisch freizulassen, ohne ihn aus dem Wasser zu entfernen (häufig reicht eine schlaffe Schnur aus).

Fangen und Freilassen ist eine ethische Entscheidung von Fischern, aber nicht für jede Situation. Der Schlangenkopffisch zum Beispiel ist eine invasive Art. Es ist vielerorts illegal, sie wieder ins Wasser zurückzubringen. Die Muskellunge ist vielerorts ein hochgeschätzter Speisefisch. An einigen wenigen Orten wird er jedoch auch als invasive Art angesehen und sollte nicht ins Wasser zurückgeworfen werden.