Die Volksrepublik China (VR China) war das erste Land bei den Olympischen Sommerspielen 1952. In jenem Jahr ließ das Internationale Olympische Komitee (IOC) sowohl die Volksrepublik China als auch die Republik China (die nach dem chinesischenBürgerkrieg kürzlich nach Taiwan umgezogen ist) antreten. Die Republik China zog sich aus Protest zurück. Aufgrund des politischen Status Chinas nahm die VR China erst 1980 wieder an den Olympischen Spielen teil.

Das Chinesische Olympische Komitee wurde 1910 gegründet und 1979 anerkannt. Vor dem chinesischen Bürgerkrieg traten die Athleten als Republik China (ROC) bei den Olympischen Spielen an. Im Jahr 1979 verabschiedete das Internationale Olympische Komitee eine Resolution, wonach das ROC-Team Chinese Taipei genannt werden sollte, und dies öffnete der VR China die Tür, sich endlich der olympischen Bewegung anzuschließen.

Hongkong hat seit 1950 ein eigenes Nationales Olympisches Komitee und ist seit 1952 bei den Spielen vertreten. Nach der Rückgabe des Territoriums an die Volksrepublik China hat sich dies fortgesetzt, wobei Hongkong unter dem Namen Hongkong, China vom Rest der Nation getrennt wurde.

Die Volksrepublik China war einmal Gastgeber der Spiele: die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking.