Französisch-Guayana: Liste der 22 Gemeinden
Übersicht: Alle 22 Gemeinden von Französisch-Guayana mit Namen, Verwaltungssitz, Einwohnerzahlen und Karte – kompakte Liste für Reisende, Studierende und Planer.

Im Folgenden finden Sie eine Liste der 22 Gemeinden des französischen Überseedepartements Guyane.
Die 22 Gemeinden von Französisch-Guayana (Auswahl und Kurzbeschreibungen)
- Cayenne – Präfektur und größte Stadt; politisches und wirtschaftliches Verwaltungszentrum an der Küste.
- Saint-Laurent-du-Maroni – Wichtige Grenzstadt am Fluss Maroni im Westen, historisch und wirtschaftlich bedeutend.
- Kourou – Küstenstadt, bekannt durch das Weltraumbahnhofzentrum "Centre Spatial Guyanais".
- Matoury – Vorort von Cayenne mit Wohngebieten und Gewerbe; liegt nahe dem Flughafen.
- Rémire-Montjoly – Küstengemeinde östlich von Cayenne, stark urbanisiert und dicht besiedelt.
- Macouria – Küsten- und Vorstadtgemeinde mit landwirtschaftlichen Flächen und Wohngebieten.
- Mana – Westküste, Mischung aus Küstenorten und Binnengebieten; traditionell landwirtschaftlich geprägt.
- Maripasoula – Sehr große Fläche im Binnenland (eine der flächenmäßig größten Gemeinden Frankreichs), überwiegend Regenwald.
- Montsinéry-Tonnegrande – Ländliche Gemeinde in der Nähe von Cayenne; bekannt für Natur und Erholungsgebiete.
- Grand-Santi – Lage am Maroni; eine von mehreren Gemeinden entlang des Grenzflusses zu Suriname.
- Apatou – Flussgemeinde am Maroni, mit multiethnischer Bevölkerung und traditionellen Orten.
- Papaïchton – Gemeinde im Westen, im Einflussbereich des Maroni-Tals; überwiegend am Fluss gelegen.
- Awala‑Yalimapo – Küstengemeinde mit bedeutender indigener Bevölkerung und wichtigen Stränden für Meeresschildkröten.
- Camopi – Im Osten am Oyapock gelegen; überwiegend von indigenen Völkern bewohnt und schwer zugänglich.
- Saint-Georges (Saint-Georges-de-l'Oyapock) – Grenzstadt im Osten an der Grenze zu Brasilien (Oyapock).
- Régina – Sehr dünn besiedelte Gemeinde im Binnenland, mit großen Schutzgebieten und Regenwaldflächen.
- Roura – Küsten- und Binnenzone mit Naturreservaten; historisch und ökologisch interessant.
- Sinnamary – Gemeinde am gleichnamigen Fluss; bekannt u. a. durch das Wasserkraftwerk (Petit-Saut-Staudamm) in der Umgebung.
- Iracoubo – Küstengemeinde mit ländlichem Charakter und landwirtschaftlichen Flächen.
- Saül – Sehr abgelegene Gemeinde mitten im Regenwald, beliebt bei Ökotouristen und Forschern.
- Ouanary – Kleinste und sehr dünn besiedelte Küstengemeinde im äußersten Osten.
- Maripasoula (Hinweis: bereits oben genannt) – flächenmäßig herausragend groß; dicht bewaldet und überwiegend dünn besiedelt.
Hinweis: Französisch-Guayana ist administrativ in Gemeindeverwaltungen (communes) gegliedert; diese Gemeinden gehören verschiedenen Arrondissements an. Einige Gemeinden sind urban und küstennah (z. B. Cayenne, Matoury, Kourou), andere liegen tief im Regenwald und sind schwer erreichbar (z. B. Saül, Camopi, Maripasoula). Für aktuelle Zahlen zu Fläche, Einwohnerzahl oder Verwaltungsgrenzen empfiehlt sich die Recherche bei offiziellen Stellen wie INSEE oder der Präfektur von Guyane.
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