Der Rat der Außenminister war eine Organisation, die 1945 auf der Potsdamer Konferenz vereinbart und im Potsdamer Abkommen angekündigt wurde.

Im Potsdamer Abkommen wurde festgelegt, dass sich der Rat aus den Außenministern des Vereinigten Königreichs, der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, Chinas, Frankreichs und der Vereinigten Staaten zusammensetzen sollte. Er würde normalerweise in London (im Lancaster House) tagen, und das erste Treffen sollte spätestens am 1. September 1945 stattfinden. Als unmittelbare wichtige Aufgabe wurde der Rat ermächtigt, Friedensverträge mit Italien, Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Finnland auszuarbeiten und die Regelung der noch offenen territorialen Fragen im Zusammenhang mit der Beendigung des Krieges in Europa vorzuschlagen. Auch sollte der Rat eine Friedensregelung für Deutschland vorbereiten, die akzeptiert werden sollte, wenn eine "für den Zweck angemessene Regierung eingesetzt wird".