Die Potsdamer Konferenz war ein Treffen der Sowjetunion, des Vereinigten Königreichs und der Vereinigten Staaten in Potsdam, Deutschland, vom 17. Juli bis zum 2. August 1945. Der Premierminister des Vereinigten Königreichs (Clement Attlee), der Präsident der Vereinigten Staaten (Harry S. Truman) und der Führer der UdSSR (Joseph Stalin) kamen im Juli 1945 zusammen, um über Deutschland zu sprechen und zu erörtern, was nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mit diesem Land geschehen sollte.

Die erste Konferenz fand in Jalta statt, aber die Verbündeten einigten sich nicht auf etwas sehr Wichtiges. Seit der Konferenz von Jalta war jedoch eine Menge geschehen. Zum einen hatten die USA einen neuen Präsidenten namens Harry Truman. Er war viel härter gegen den Kommunismus, als es der vorherige Präsident Roosevelt gewesen war. Dies war ein Problem für Stalin. Außerdem war Churchill abgewählt worden und wurde durch Clement Attlee ersetzt. Stalin sah sich selbst als weitaus erfahrener als diese neuen Führer. Stalin sorgte auch für Schwierigkeiten, da sich die Verbündeten in Jalta unter anderem darauf einigten, dass Polen eine neutrale Regierung haben sollte. Stalin hatte die neutralen Regierungschefs getötet und durch solche ersetzt, die auf ihn hören würden. Das bedeutete, dass es in Potsdam eine Menge Probleme gab.