Ein Wechselstrom (AC) ist ein elektrischer Strom, dessen Größe und Richtung variieren, im Gegensatz zu Gleichstrom, dessen Richtung konstant bleibt. Das bedeutet, dass die Richtung des in einem Stromkreis fließenden Stroms ständig hin und her gewechselt wird. Dies geschieht bei jeder Art von Wechselspannungsquelle.

Die übliche Wellenform eines Wechselstromkreises ist eine Sinuswelle, weil dies zu der effizientesten Energieübertragung führt. In bestimmten Anwendungen werden jedoch andere Wellenformen verwendet, wie z.B. Dreieck- oder Rechteckwellen. Kostengünstige Wechselrichter erzeugen eine Rechteckwelle mit einer Pause zwischen den Richtungsänderungen.

Wenn man von Wechselstrom spricht, bezieht man sich meist auf die Form, in der Strom an Unternehmen und Wohnungen geliefert wird. Der Wechselstrom kommt aus einem Kraftwerk. Die Richtung des Stroms wechselt 60 Mal pro Sekunde (bzw. 50 Mal in einigen Teilen der Welt) zurück. Dies geschieht so schnell, dass eine Glühbirne nicht aufhört zu glühen.

Aber auch Audio- und Funksignale, die über elektrische Leitungen übertragen werden, sind Beispiele für Wechselstrom. Bei diesen Anwendungen ist ein wichtiges Ziel oft die Rückgewinnung von Informationen, die auf das Wechselstromsignal kodiert (oder moduliert) sind.