Fired Up ist das erste Studioalbum der britischen Aufnahmekünstlerin Alesha Dixon. Das Album entstand nach der Auflösung von Dixons Gruppe Mis-Teeq. Dixon unterzeichnete daraufhin einen Vertrag bei Polydor Records und veröffentlichte mit dem Label die Single "Lipstick", die Platz 14 der britischen Charts erreichte. Die Nachfolgesingle "Knockdown" kam nur bis Platz 45 und schaffte somit nicht den Sprung in die Top 40. In der Folge verließ Dixon Polydor, behielt jedoch die Rechte an den Liedern des Albums. Fired Up wurde schließlich 2008 in Japan als CD veröffentlicht; die Ausgabe erschien dort lediglich unter dem Titel "Alesha" und nicht unter Dixons vollem Namen.

Musikstil und Inhalte: Musikalisch verbindet das Album Einflüsse aus Pop, R&B und Dance, wie sie Mitte der 2000er Jahre typisch waren. Die Stücke reichen von tanzorientierten, clubtauglichen Nummern bis zu midtempo-Pop- und R&B-Songs. Inhaltlich behandeln die Texte häufig Themen wie Selbstbewusstsein, Beziehungen und Empowerment, was sowohl zu Dixons früherer Arbeit mit Mis-Teeq als auch zu ihrem Solokünstlerinnen-Profil passt.

Hintergrund der Veröffentlichung: Obwohl das Album fertiggestellt war, entschieden sich die Verantwortlichen bei Polydor offenbar, die reguläre Veröffentlichung nicht wie geplant durchzuführen — ein Schritt, der in der Musikindustrie bei enttäuschenden Singlecharts vorkommen kann. Solche Entscheidungen führten dazu, dass Alben manchmal zurückgestellt oder nur in ausgewählten Ländern veröffentlicht werden. Die spätere Japan-Edition von 2008 machte das Album für Sammler und Fans doch noch verfügbar.

Singles und Promotion:

  • "Lipstick" – erreichte Platz 14 der britischen Singlecharts und war die erfolgreichste Auskopplung aus dem Projekt.
  • "Knockdown" – blieb mit Platz 45 unter den Erwartungen und verfehlte die Top 40.

Beide Singles wurden durch Musikvideos und Live-Performances promotet, hatten aber nicht den kommerziellen Durchbruch, der eine breite Albumveröffentlichung begünstigt hätte.

Rezeption und Nachwirkung: Durch die späte und auf Japan beschränkte Veröffentlichung blieb Fired Up ein vergleichsweise unbekanntes Kapitel in Dixons Diskografie. Gleichzeitig machte die Veröffentlichung das Album für Sammler interessant, da es Material aus einer Übergangsphase ihrer Karriere dokumentiert. Dixon setzte ihre Karriere später fort und feierte in den Folgejahren mit neuen Projekten und Auftritten größere Erfolge.

Für detaillierte Informationen zur Trackliste, zu einzelnen Veröffentlichungsdaten der japanischen Edition oder zu weiteren Ausgaben empfiehlt es sich, spezialisierte Diskografien und Sammelseiten zu konsultieren.