Frederick McCubbin

Frederick McCubbin (25. Februar 1855 - 20. Dezember 1917) war ein australischer Maler. Er gehörte der Heidelberger Schule an, die eine wichtige Periode in der Geschichte der bildenden Künste Australiens darstellte.

McCubbin wurde in Melbourne geboren. McCubbin wurde an William Willmett's West Melbourne Common School und der St. Paul's School in der Swanston Street unterrichtet. Während seines Kunststudiums an der National Gallery of Victoria's School of Design hatte er mehrere Jobs. Dort lernte er Tom Roberts kennen und studierte bei Eugene von Guerard. Er studierte auch an der Victorian Academy of the Arts. Dort zeigte er 1876 und erneut von 1879 bis 1882 einige seiner frühen Gemälde. Sein erstes Gemälde verkaufte er dort 1880.

Zu Beginn der 1880er Jahre war McCubbins Werk berühmt geworden. Seine Gemälde gewannen mehrere Preise der Nationalgalerie. Mitte der 1880er Jahre konzentrierte sich seine Malerei auf den australischen Busch. Dies ist das Werk, für das man sich an ihn erinnert.

1888 wurde McCubbin Lehrer und Meister der Schule für Design an der Nationalgalerie. Er unterrichtete mehrere Studenten, die selbst zu namhaften australischen Künstlern wurden.

Im März 1889 heiratete er Annie Moriarty. Sie hatten sieben Kinder. McCubbin lebte die meiste Zeit seines Lebens in Melbourne und reiste nur selten. Er und seine Familie zogen 1901 nach Mount Macedon. In den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts malte McCubbin weiterhin. Mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs begann seine Gesundheit zu versagen. Er starb 1917 an einem Herzinfarkt.

Selbstbildnis (1886)
Selbstbildnis (1886)

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