Die französische Verfassung von 1791 war die zweite schriftliche Verfassung Frankreichs. Die neue französische Regierung begann sie nach der Französischen Revolution anzuwenden. Sie hatte zu ihrer Einführung die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte.
Diese Verfassung besagt, dass Frankreich eine konstitutionelle Monarchie haben wird. Die größte Meinungsverschiedenheit bestand darin, wie viel Macht der König von Frankreich in einem solchen System haben sollte. Nach sehr langen Verhandlungen wurde im September 1791 die erste Verfassung vorgelegt.
Sie schuf eine konstitutionelle Monarchie. Aber der König lief trotzdem weg, weil er Angst vor den Jakobinern hatte, die keine Könige mochten.
Die Idee der Gewaltenteilung war die Grundlage für die Verfassung: Der Nationalkonvent war die gesetzgebende Körperschaft, der König und die Minister bildeten die Exekutive, und die Judikative war von den beiden anderen unabhängig. Die Französische Revolution dauerte jedoch auch nach der Unterzeichnung dieses Dokuments noch an.
Die Verfassung versuchte, eine liberale bürgerliche konstitutionelle Monarchie zu schaffen, was jedoch nicht gelang. Am 10. August 1792 endete die Monarchie Frankreichs.

