Dr. Fu Manchu ist eine fiktive Figur in den Romanen des britischen Autors Sax Rohmer aus der ersten Hälfte des 20.
Die Figur war auch in Kino, Fernsehen, Radio, Comics und Comic-Heften über 90 Jahre lang ausgiebig zu sehen. Er ist zu einem Archetypus des bösen Genies geworden.
Der Autor beschrieb ihn so:
"Stellen Sie sich eine Person vor, groß, schlank und katzenartig, hochgeschultert, mit einer Stirn wie Shakespeare und einem Gesicht wie Satan, ... ein riesiger Intellekt, mit allen Ressourcen der Wissenschaft in Vergangenheit und Gegenwart ... Stellen Sie sich dieses schreckliche Wesen vor, und Sie haben ein geistiges Bild von Dr. Fu-Manchu, der gelben Gefahr, die in einem Mann verkörpert ist".
-Der heimtückische Dr. Fu-Manchu
Als Meisterverbrecher sind Fu Manchus mörderische Komplotte durch den Einsatz biologischer Kriegsführung gekennzeichnet; er verachtet Gewehre oder Sprengstoff, bevorzugt Dacoits, Schläger und Mitglieder anderer Geheimbünde als seine Agenten, die mit Messern bewaffnet sind oder "Pythons und Kobras ... Pilze und meine winzigen Verbündeten, die Bazillen ... meine schwarzen Spinnen" und andere seltsame Tiere oder natürliche chemische Waffen verwenden.
In den frühesten Büchern ist Fu Manchu ein Agent der Geheimgesellschaft Si-Fan und der Drahtzieher einer Welle von Attentaten auf westliche Imperialisten. In späteren Büchern sucht er die Kontrolle über den Si-Fan. Der Si-Fan finanziert sich weitgehend aus kriminellen Aktivitäten, insbesondere aus dem Drogenhandel und der Weißsklaverei. Dr. Fu Manchu hat seine bereits beträchtliche Lebensspanne durch die Verwendung des Lebenselixiers verlängert, einer Formel, an deren Perfektionierung er jahrzehntelang gearbeitet hat.
Fu Manchu wird von einem typisch englischen Detektiv des Typs Sherlock Holmes bekämpft: Denis Nayland Smith. Fu Mandschus Tochter, Fah lo Suee, ist selbst ein hinterhältiges Superhirn, das die Position ihres Vaters im Si-Fan an sich reißen will und seinen Feinden innerhalb und außerhalb der Organisation hilft. Ihr richtiger Name ist unbekannt; Fah lo Suee war ein Kosename aus der Kindheit.


