Georges Braque (Argenteuil, 13. Mai 1882 - Paris, 31. August 1963) war ein bedeutender französischer Maler und Bildhauer des 20. Jahrhunderts, der zusammen mit Pablo Picasso die als Kubismus bekannte Kunstbewegung entwickelte.
Der französische Kunstkritiker Louis Vauxcelles verwendete den Begriff Kubismus oder "bizarre Kubiks" erstmals 1908, nachdem er ein Bild von Braque gesehen hatte. Er beschrieb es als "voller kleiner Würfel", woraufhin sich der Begriff schnell verbreitete. Der Kunsthistoriker Ernst Gombrich beschrieb den Kubismus als "den radikalsten Versuch, Mehrdeutigkeit auszumerzen und eine Lesart des Bildes durchzusetzen - die einer von Menschenhand geschaffenen Konstruktion, einer farbigen Leinwand". Die kubistische Bewegung breitete sich rasch in Paris und Europa aus.
Eine wesentliche Idee Braques war das zerbrochene Saiteninstrument als kubistisches Modell. Dieses malte er mehrmals mit Variationen und fertigte Skulpturen mit zerbrochenen Geigen, Gitarren usw. in transparenten Acrylblöcken (Plexiglas) an. Beispiele: