
Die Andamanensee oder Burmesische See ist ein Gewässer südöstlich des Golfes von Bengalen. Sie liegt südlich von Burma, westlich von Thailand und östlich der Andamanen-Inseln, Indien. Es ist Teil des Indischen Ozeans.
Das Meer wurde für die Fischerei und den Transport von Gütern zwischen den Küstenländern genutzt. Seine Korallenriffe und Inseln sind für den Tourismus beliebt. Viele Gebäude wurden durch das Erdbeben und den Tsunami im Indischen Ozean 2004 schwer beschädigt.
Die durchschnittliche Tiefe des Meeres beträgt etwa 1.000 Meter (3.300 ft). Der nördliche und östliche Teil ist aufgrund des vom Irrawaddy-Fluss abgelagerten Schlicks flacher als 180 Meter (600 ft). Dieser grosse Fluss fliesst aus dem Norden durch Burma ins Meer. Die westlichen und zentralen Gebiete sind 900-3.000 Meter tief (3.000-10.000 ft). Weniger als 5% des Meeres sind tiefer als 3.000 Meter (10.000 ft). In einem System von unterseeischen Tälern östlich des Andaman-Nicobar-Rückens beträgt die Tiefe mehr als 4.000 Meter (13.200 ft). Der Meeresboden ist mit Kieselsteinen, Kies und Sand bedeckt.



