Der Generalgouverneur von Indien war der Leiter der britischen Verwaltung in Britisch-Indien. Er war als Vizekönig bekannt, weil er der Vertreter der Monarchin war, die viele Jahre lang Königin Victoria war.

Das Amt wurde 1773 mit dem Titel "Generalgouverneur der Präsidentschaft von Fort William" geschaffen. Zu Beginn hatte der Offizier nur die direkte Kontrolle über Fort William, beaufsichtigte aber andere Beamte der Britischen Ostindien-Kompanie in Indien. Im Jahre 1833 wurde dem Gouverneur jedoch die vollständige Kontrolle über ganz Britisch-Indien übertragen, und von da an war er als der Generalgouverneur von Indien bekannt.