Grünsteingürtel sind große Regionen mit sehr alten metamorphisierten Vulkangesteinen. Der Name kommt von der grünen Farbe der Mineralien in den Gesteinen. Chlorit, Aktinolith und andere grüne Amphibole sind die typischen grünen Mineralien.

Grünsteingürtel wurden ursprünglich aus magmatischem Gestein, wie z.B. Basalt, gebildet. Die Gürtel bildeten sich an alten ozeanischen Ausbreitungszentren und in vulkanischen Inselbögen. Sie können mehrere tausend Kilometer lang sein. Später wurden sie metamophotisiert, wobei sich zwischen den vulkanischen Formationen kleinere Sedimentgesteine befanden.

Diese Grünsteingürtel, die sich in den alten Ozeanen bildeten, finden sich heute an Land in archaischen und proterozoischen Kratonen zwischen Granit- und Gneiskörpern. Die Gesteine sind mafisch, d.h. sie sind reich an Magnesium und Siliciumdioxid.