Ursprünge
Der Ruß begann in den frühen 2000er Jahren in London. Frühe Piratensender (illegale Radiosender) trugen zur Verbreitung von Grime bei, wie z.B. Rinse FM, Deja Vu FM, Major FM, Freeze 92.7 und Raw Mission. Die illegalen Radiosender waren die ersten, die Rrime-Musik spielten und förderten. Zu dieser Zeit gab es für Grime keinen Standardnamen, stattdessen wurden viele verschiedene Namen verwendet, wie z.B. 8-bar, nu shape, sublow und eskibeat. Diese Namen wurden verwendet, um einen neuen Sound zu beschreiben, der sich aus der britischen Garage heraus entwickelte, der sich von den Einflüssen der House-Musik entfernte und stattdessen zu dunkleren Themen und Klängen driftete.
Zu den ersten Liedern, die als "grime" bezeichnet wurden, gehörten "Eskimo", "Ice Rink" und "Igloo" von Wiley, "Pulse X" von Musical Mob und "Creeper" von Danny Weed.
"Grime" wurde von Journalisten genannt, die das Genre ursprünglich wegen seines düsteren und dunklen Klangs als "schmutzig" definierten, aus dem später "Grime" wurde.
Entwicklung
Dizzee Rascal, Wiley, Kano und Lethal Bizzle gehörten zu den ersten Grime-Musikern, die 2003-2004 die Aufmerksamkeit der Mainstream-Medien auf sich zogen. Ihre Alben Boy in da Corner, Treddin' on Thin Ice, Home Sweet Home und Against All Oddz waren die ersten, die an Popularität gewannen. Dizzee Rascal erlangte mit seinem Album Boy in da Corner viel Beifall und kommerziellen Erfolg. Im Jahr 2003 konnte Dizzee Rascal wegen des Albums den Mercury-Musikpreis gewinnen. Vielen anderen Grime-Musikern gelang es jedoch nicht, Popularität im Mainstream zu erlangen. Um für weniger bekannte Musiker zu werben, gründete Jammer (aus der Gruppe Boy Better Know) 2004 Lord of the Mics. Lord of the MIcs war eine jährlich erscheinende DVD-Reihe, die weniger bekannten Musikern eine Plattform bot, um für sich selbst zu werben. Die Musiker bei Lord of the Mics stellten ihr Talent unter Beweis, indem sie an Battle-Raps (auch "Clashing" genannt) teilnahmen. Die DVD enthielt auch Interviews mit Grime-Musikern. Die DVD wurde zunächst von Jammer selbst verkauft, doch später konnte er sie über ukrecordshop.com vertreiben, was der DVD zu einer steigenden Popularität verhalf. Die DVD verhalf vielen weniger bekannten Grime-Künstlern zu Popularität und verhalf Grime auch im Internet zu einer Fangemeinde. Vor der DVD gewannen viele Rrime-Künstler ihre Fans nur durch Live-Auftritte im Piratensender (illegale Radiosender).