Es gibt einige Probleme mit Khat. Menschen können psychisch abhängig von der Droge werden. Viele Anti-Drogen-Organisationen, wie z.B. die Drug Enforcement Administration, haben es auf diese Droge abgesehen. In vielen Ländern ist der Konsum dieser Droge illegal.
Viele Bauern im Jemen produzieren jetzt Khat statt anderer Feldfrüchte, weil sie dafür mehr Geld bekommen.
Khat ist im Jemen sehr beliebt. Ein großer Teil der landwirtschaftlichen Ressourcen des Landes fließt in Khat. Man schätzt, dass 40% der Wasserversorgung des Landes für die Bewässerung verwendet wird. Seine Produktion soll jedes Jahr um etwa 10% bis 15% steigen. Der Wasserverbrauch für die Produktion von Khat ist so hoch, dass der Grundwasserspiegel im Sana'a-Becken sinkt. Aus diesem Grund haben Regierungsbeamte vorgeschlagen, große Teile der Bevölkerung von Sana'a an die Küste des Roten Meeres zu verlegen.
Khat ist im Jemen eine wichtige Cash-Ernte, und der Preis bringt den Bauern ein hohes Einkommen. Einige Studien aus dem Jahr 2001 schätzten das Einkommen aus dem Anbau von Khat auf etwa 2,5 Millionen jemenitische Rials pro Hektar, während es beim Anbau von Früchten nur 0,57 Millionen Rials pro Hektar betrug. Dies ist ein wichtiger Grund dafür, dass die Bauern den Khat-Anbau dem Anbau von Kaffee und Früchten vorziehen. Es wird geschätzt, dass die Fläche, auf der Khat angebaut wurde, zwischen 1970 und 2000 von 8.000 Hektar auf 103.000 Hektar wuchs.