Der Rock im Veranstaltungszentrum (auch bekannt als Arenarock, Corporate Rock, Industrie-Rock oder Stadion-Rock) bezeichnet eine Form der Rockmusik, die an großen Veranstaltungsorten wie Veranstaltungszentren, Arenen, Stadien und Open-Air-Konzerträumen gespielt wird oder gespielt werden soll. So sind Genres, die traditionell in die Kategorien des Veranstaltungszentrums-Rock fallen, tendenziell (jedoch nicht immer) laut und hymnischen Charakters; Veranstaltungszentrums-Rock wird am traditionellsten mit den Genres Heavy Metal, Progressive Rock, Hard Rock, Glam Metal oder Pop Rock in Verbindung gebracht. Häufig, aber nicht immer, wird Event Center Rock als eher massentaugliche, kommerziell ansprechende und Radio-orientierte Musik kategorisiert. Aufgrund des oft kommerziellen Charakters des Rock in Veranstaltungszentren wird er gelegentlich als Corporate Rock bezeichnet.

Der Rock im Veranstaltungszentrum wird im Allgemeinen mit den großen Shows assoziiert, die Künstler und Gruppen dieses Stils veranstalten würden. Bei diesen Darbietungen waren große Beschallungsanlagen und oft aufwendige Beleuchtung, zusätzliche Effekte und Feuerwerke vorgesehen. Die 1970er und 80er Jahre waren eine wichtige Periode des Event Center Rock.

Während der Rock im Veranstaltungszentrum im Laufe der Jahre, insbesondere von den 1960er bis in die 1980er Jahre, große Popularität erlangte, wurde er auch wegen seines oft kommerziellen und extravaganten Charakters kritisiert, vor allem im Hinblick auf die Shows und Konzerttourneen, die Rockbands und Künstler im Veranstaltungszentrum absolvieren würden. Bis zu einem gewissen Grad wuchsen Genres wie Pub-Rock, Punk-Rock, Indie-Rock und Alternative-Rock als Reaktion auf das Wesen und die Ästhetik des Veranstaltungszentrums-Rock und entschieden sich für einen weniger kommerziellen und übertriebenen Stil.

Berühmte Bands, die mit dem Event Center Rock in Verbindung gebracht werden, sind unter anderem Queen, Kiss, Aerosmith, Journey und Styx.