London Docklands ist der Name für das Flussufer und die ehemaligen Docks in London, der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs. Sie befinden sich im Osten und Südosten Londons und gehören zu den Stadtbezirken Southwark, Tower Hamlets, Lewisham, Newham und Greenwich. Die Docks gehörten früher zum Hafen von London.
Nach der Schließung der Docks wurde das Gebiet heruntergekommen und von Armut geplagt. Die Regeneration der Docklands begann in den 1980er Jahren. Das Gebiet wurde in erster Linie für gewerbliche und Wohnnutzung neu erschlossen. Der Name London Docklands wurde zum ersten Mal 1971 in einem Bericht der Regierung über die Sanierungspläne verwendet und hat sich seitdem weitgehend durchgesetzt. Die Neugestaltung schuf Wohlstand, führte aber auch zu Konflikten zwischen den neuen und alten Gemeinden in dem Gebiet.
Die allgemeine Geschichte ist folgende. Die Docks bedienten den Hafen von London, einst einer der größten Häfen der Welt. Die Docks und die dazugehörigen Gebäude (wie Lagerhäuser) wurden durch Bombenangriffe zu Beginn des Zweiten Weltkriegs weitgehend zerstört. Obwohl sie Ende der 1950er Jahre wieder in Betrieb waren, führte eine allgemeine Tendenz zur Vergrößerung der Frachtschiffe dazu, dass der Hafen den Handel zu verlieren begann. Es wurde ein Regierungsbeschluss zum Bau eines neuen großen Containerhafens an der Ostküste Englands gefasst und ausgeführt. Dieser Containerhafen befindet sich in Felixstowe und wird hauptsächlich von Straßenverkehrsautobahnen bedient. Schließlich machte es der Wert der Immobilien in London möglich, die alten Hafengebiete zu hochwertigen Immobilien umzubauen. Canary Wharf ist die bekannteste Sanierung.


