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Orphan Black – kanadische Science‑Fiction über Klone, Identität und Verschwörung

Überblick über die Serie Orphan Black: Handlung, Hauptfiguren, thematische Schwerpunkte, Produktion und prägende Merkmale samt Besetzung und Rezeption.

Überblick

Orphan Black ist eine kanadische Science‑Fiction‑Fernsehserie, die eine Mischung aus Thriller, Mystery und Sozialdrama bietet. Die Serie folgt einer Gruppe genetisch identischer Frauen, deren Leben sich überschneiden, als eine von ihnen plötzlich verschwindet. Der Plot entfaltet sich als Spannungsbogen aus Identitätswechseln, skrupellosen Forschungsinteressen und einem Netz aus Geheimnissen, das weit über einzelne Figuren hinausreicht.

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Figuren und Besetzung

Im Zentrum steht Sarah Manning, eine impulsive junge Frau, die durch eine dramatische Wendung die Identität einer anderen übernimmt. Die Schauspielerin Tatiana Maslany verkörpert eine Vielzahl von Klonen, die sich in Herkunft, Persönlichkeit und Lebensumständen stark unterscheiden. Zu den markanten Figuren gehören unter anderem Wissenschaftlerinnen, Politikerinnen und einfache Familienfrauen; Namen, die im Serienverlauf wiederkehren, sind etwa Cosima, Alison, Helena und Rachel.

Prämisse und Schlüsselmoment

Der auslösende Vorfall ist der Selbstmord oder das gewaltsame Verschwinden einer Kopie, woraufhin Sarah die Identität von Elizabeth Childs annimmt, um das Geschehen zu untersuchen. Dieses Ereignis, oft als Schlüsselmoment bezeichnet, öffnet die Tür zu einer größeren Verschwörung rund um die Herkunft der Klone, ihre Beobachtung und die Frage, wer davon profitiert.

Themen und Gestaltung

Die Serie verhandelt wiederkehrende Motive wie persönliche Identität, familiäre Bindungen, ethische Grenzen der Wissenschaft und Machtstrukturen. Stilistisch verbindet sie rasante Handlung mit Charakterstudien; die Darstellung mehrerer Figuren durch eine einzige Schauspielerin ist zugleich technische Leistung und erzählerisches Mittel, um Unterschiede in Gestik, Dialekt und Lebensweise zu zeigen. In Diskussionen über Klon-Thematik dient die Serie oft als Ausgangspunkt für Fragen zu Bioethik und sozialer Verantwortung.

Produktion und Rezeption

Die Serie wurde von Graeme Manson und dem Regisseur John Fawcett entwickelt und in Kanada produziert. Kritiker lobten insbesondere die schauspielerische Vielseitigkeit der Hauptdarstellerin sowie die dichte, gut konstruierte Handlung. Orphan Black fand ein internationales Publikum und gilt als Beispiel dafür, wie Genre‑Fernsehen komplexe gesellschaftliche Themen einem breiten Publikum zugänglich machen kann.

Besonderheiten und Bedeutung

  • Die hohe Anzahl unterscheidbarer Figuren, gespielt von einer Person, ist dramaturgisch und technisch bemerkenswert.
  • Die Serie verknüpft persönliche Schicksale mit größeren ethischen und politischen Fragen.
  • Durch prägnante Nebenfiguren und wiederkehrende Motive bleibt die Erzählung über mehrere Staffeln kohärent.

Wer tiefer einsteigen möchte, findet weiterführende Ressourcen und Hintergrundinformationen über Produktion, Interviews und wissenschaftliche Debatten unter offiziellen Einträgen und spezialisierten Analysen (Serie, Schöpfer, Hauptdarstellerin).

Räumlichkeiten

Zu Beginn der Serie sieht Sarah Manning, eine Hochstaplerin, eine Frau, die genau wie sie aussieht. Die Frau bringt sich um, indem sie vor einen Zug springt. Die Frau entpuppt sich als Elizabeth Childs. Sarah stiehlt Beths Identität, ihren Job, ihre Geldbörse und ihre Schuhe. Sarah findet heraus, dass Beth 70.000 Dollar auf der Bank hat. Das ist genug für Sarah, um mit ihrer Tochter Kira und ihrem Pflegebruder Felix zu verschwinden. Beth entpuppt sich als Polizeibeamtin mit einem Freund, Paul. Sarah findet auch heraus, dass Beth einige Monate zuvor eine Zivilistin, Maggie Chen, getötet hatte. Beth war daraufhin von der Polizei suspendiert worden. Als Sarah sich als Beth ausgibt, ist es schwierig, Art, Beths Polizeipartner, davon zu überzeugen, dass alles in Ordnung ist. Art ist misstrauisch und glaubt, dass "Beth" plant, aus der Stadt zu fliehen, um ihrer Anhörung zu entgehen. Er findet das Geld, das Sarah Beth abgenommen hat, und hält es zurück, bis er überzeugt ist, dass alles in Ordnung ist. In der Zwischenzeit trifft Felix im Büro des Gerichtsmediziners ein und identifiziert Beths Leiche als Sarah.

Beth wird oft von einer mysteriösen Frau über ein grünes Telefon kontaktiert. Sarah ignoriert diese Anrufe, bis ein anderer Klon, Katja Obinger, in Sarahs Auto steigt. Katja glaubt, dass Sarah Beth ist und fleht sie an, ihr zu helfen. Sarah weigert sich. Katja begreift schließlich, dass Sarah nicht Beth ist, bevor ihr in den Kopf geschossen wird. Sarah spricht mit den Frauen am Telefon. Ihr wird klar, dass sie ein Klon ist. Sie weiß, dass sie Katjas Leiche begraben muss. Ihr wird auch klar, dass es auf der ganzen Welt viele Klone gibt, die jemand zu töten versucht.

Die Klone, die Sarah trifft, heißen Alison Hendrix und Cosima Niehaus. Cosima ist eine Studentin an der Universität von Minnesota, die sich mit evolutionärer Entwicklung beschäftigt. Alison ist eine Vorstadtmutter. Die drei werden enge Freundinnen und entdecken schließlich, dass sie alle von einer Firma namens DYAD hergestellt wurden. Ihnen wird auch klar, dass sie alle einen "Monitor" (eine Person in ihrem Leben, die sie ausspionieren kann) haben.

Schließlich erkennen die Klone, dass es ein anderer Klon ist, der sie tötet, Helena. Eine religiöse Extremistengruppe, die Proletheaner, haben Helena gesagt, dass sie der ursprüngliche Klon ist. Sie glaubt, dass die anderen eine Beleidigung Gottes sind. Helena und Sarah sind in Wirklichkeit Zwillinge und haben eine "Verbindung". Am Ende der ersten Serie erschießt Sarah Helena, um Kira zu beschützen.

In der Handlung der Sendung geht es um die Klone, die versuchen, ihre Familie und Freunde zu schützen.

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Autor

AlegsaOnline.com Orphan Black – kanadische Science‑Fiction über Klone, Identität und Verschwörung

URL: https://de.alegsaonline.com/art/73238

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Quellen
  • bbcamerica.com : "About the Show"