Der Palmengarten ist einer von zwei botanischen Gärten in Frankfurt am Main, Deutschland. Er liegt im Stadtgebiet Westend-Nord.
Der Garten wurde privat bezahlt und von dem Architekten Heinrich Siesmayer angelegt. Die Arbeiten wurden 1871 abgeschlossen und der Garten für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ein besonderer Besuch kam von dem amerikanischen Entertainer Buffalo Bill. Buffalo Bill führte 1890 seine Westernschau im Garten auf. Im Jahr 1931 wurde er in die Obhut der Stadt Frankfurt gegeben. Die Kontrolle über den Garten wurde später nach dem Zweiten Weltkrieg an die amerikanischen Besatzungsbehörden übertragen. Als der Palmengarten in den 1960er Jahren wieder in die Obhut der Stadt überging, begann ein größerer Umbau. Die im Krieg zerstörten Hallen wurden saniert und erweitert. Im Jahr 1992 war der Wiederaufbau abgeschlossen und der Palmengarten zeigte sich in seiner neuen Form.
Neben dem Areal des Palmengartens befindet sich der Botanische Garten Frankfurt, der zum Fachbereich Biologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt gehört.
Die botanischen Exponate werden je nach ihrem Beginn in Freiluft- oder klimatisierten Gewächshäusern aufgestellt, in denen auch viele tropische und subtropische Pflanzen stehen.
Mit 29 Hektar (72 Acres) ist er der größte Garten seiner Art in Deutschland.

