Pankration war im antiken Griechenland ein Sport. Acht von Pindars Oden wurden zu Ehren der Pankratiasten geschrieben. Die Pankration war eine Form des Ringkampfes mit einem Unterschied: Die Athleten durften ihre Fäuste benutzen. Sie trugen jedoch keine Box-Tangas. Treten und Schlagen waren erlaubt, aber das Beißen und Ausstechen eines Auges oder einer weichen Stelle mit dem Daumen oder Finger war verboten. Schiedsrichter peitschten Athleten aus, die gegen diese Regeln verstießen. Trotz dieser Bestrafung kam es häufig zu Verstößen.

Ein griechischer Ringer zielte darauf ab, seinen Gegner zu werfen; ein Pankratiker hingegen wollte seinen Gegner zwingen, die Niederlage einzugestehen. Dies könnte dadurch erreicht werden, dass man einen Gegner so in den Griff bekommt, dass, wenn er nicht nachgibt (aufgibt), ein Knochen gebrochen oder ein Gelenk verrenkt wird. Größe und Gewicht spielten bei der Pankration nicht so sehr eine Rolle wie beim Boxen und Ringen, da sich die Pankratiker die meiste Zeit am Boden wälzten.

Die Griechen liebten die Pankration. Sie betrachteten sie als den größten Test für die Geschicklichkeit und Kraft eines Athleten. Auch in der römischen Kaiserzeit war die Pankration ein beliebter Sport. Der berühmteste antike Pankratiast war Arrichon von Philageia im 6. Jahrhundert v. Chr. Die Pankratation war ein beliebter Sport in der römischen Kaiserzeit. Jahrhundert v. Chr. Er gewann die Pankration bei zwei Olympischen Spielen, starb aber bei den Olympischen Spielen 564 v. Chr. an einem Würgegriff. Ihm wurde der Siegerkranz verliehen. Sowohl Philostratus als auch Pausanias erzählten die Geschichte seines letzten Kampfes. Eine Statue im Olympiamuseum könnte ihm gehören.