Der Westfälische Friede bezieht sich auf die beiden Friedensverträge, den Vertrag von Osnabrück und den Vertrag von Münster, die am 15.Mai und am 24. Oktober 1648 unterzeichnet wurden und mit denen sowohl der Dreißigjährige Krieg als auch der Achtzigjährige Krieg beendet wurden. An den Verträgen waren der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, Ferdinand III. Habsburg, die anderen deutschen Fürsten, Spanien, Frankreich, Schweden und Vertreter der Niederländischen Republik beteiligt. Auch der 1659 unterzeichnete Pyrenäenvertrag, der den Krieg zwischen Frankreich und Spanien beendete, wird oft als Teil des Gesamtabkommens betrachtet.