Rydberg-Konstante

In der Spektroskopie ist die Rydberg-Konstante eine physikalische Konstante, die sich auf die elektromagnetischen Spektren eines Atoms bezieht. Ihr Symbol ist R ∞ {\Darstellungsart R_{\infty }} {\displaystyle R_{\infty }}für schwere Atome oder R H {\Darstellungsart R_{\Text{H}}}{\displaystyle R_{\text{H}}} für Wasserstoff. Die Konstante ist nach dem schwedischen Physiker Johannes Rydberg benannt. Die Konstante tauchte erstmals als empirischer Anpassungsparameter in der Rydberg-Formel für die Wasserstoff-Spektralreihe auf. Niels Bohr zeigte später, dass ihr Wert aus fundamentaleren Konstanten über sein Bohr-Modell berechnet werden kann. Ab 2018[update] sind R ∞ {\displaystyle R_{\infty }} {\displaystyle R_{\infty }}und der Elektronenspin g-Faktor die am genauesten gemessenen physikalischen Konstanten.

Die Konstante wird entweder für Wasserstoff als R H {\Anzeigeart R_{\Text{H}}} ausgedrückt {\displaystyle R_{\text{H}}}oder an der Grenze der unendlichen nuklearen Masse als R ∞ {\Darstellungsstil R_{\infty }} {\displaystyle R_{\infty }}. In beiden Fällen wird die Konstante verwendet, um den Grenzwert der höchsten Wellenzahl (inverse Wellenlänge) eines Photons auszudrücken, das von einem Atom emittiert werden kann, oder alternativ die Wellenzahl des Photons mit der niedrigsten Energie, das ein Atom aus seinem Grundzustand ionisieren kann. Die Wasserstoff-Spektralreihe kann einfach durch die Rydberg-Konstante für Wasserstoff R H {\Darstellungsart R_{\Text{H}}}}{\displaystyle R_{\text{H}}} und die Rydberg-Formel ausgedrückt werden.

In der Atomphysik entspricht die Rydberg-Energieeinheit, Symbol Ry, der Energie des Photons, dessen Wellenzahl die Rydberg-Konstante ist, d.h. der Ionisationsenergie des Wasserstoffatoms.


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