Sieben glückliche Götter

Die Sieben Glücksgötter (七福神, Shichi Fukujin), im Englischen gemeinhin als die Sieben Glücksgötter bezeichnet, beziehen sich in der japanischen Mythologie und Folklore auf die sieben Glücksgötter. Sie sind oft Gegenstand von Netsuke-Schnitzereien.

Jedes hat ein traditionelles Merkmal:

  1. Ebisu, Gott der Fischer oder Händler, wird oft mit einem Kabeljau oder Seebarsch dargestellt.
  2. Daikokuten (Daikoku), Gott des Reichtums, des Handels und des Gewerbes. Ebisu und Daikokuten werden oft paarweise dargestellt und als Schnitzereien oder Masken an den Wänden kleiner Einzelhandelsgeschäfte angebracht.
  3. Bishamonten, Gott der Krieger.
  4. Benzaiten (Benten-sama), Göttin des Wissens, der Kunst und der Schönheit, insbesondere der Musik.
  5. Fukurokuju, Gott des Glücks, des Reichtums und des langen Lebens.
  6. Hotei, der fette und glückliche Gott des Überflusses und der guten Gesundheit.
  7. Jurōjin (Gama), Gott des langen Lebens.

Viele Figuren des japanischen Mythos wurden aus China überliefert (einige sind aus Indien nach China gelangt), darunter alle sieben Glücksgötter mit Ausnahme von Ebisu. Eine andere Gottheit, Kichijōten, die Glücksgöttin, wird manchmal zusammen mit den sieben traditionellen Göttern dargestellt und ersetzt Jurōjin.

Die sieben Götter werden oft auf ihrem Schiff, der Takarabune (宝船), oder "Schatzschiff" abgebildet. Die Tradition besagt, dass die sieben Götter am Neujahrstag in die Stadt kommen und fantastische Geschenke an würdige Menschen verteilen. Kinder erhalten oft rote Umschläge mit der Takarabune, die Geldgeschenke um das neue Jahr herum enthalten. Die Takarabune und ihre Passagiere werden oft an verschiedenen Orten in der Kunst gezeigt, von den Wänden von Museen bis hin zu kuscheligen Karikaturen.

Von links nach rechts: Hotei, Jurōjin, Fukurokuju, Bishamonten, Benzaiten, Daikokuten, Ebisu.
Von links nach rechts: Hotei, Jurōjin, Fukurokuju, Bishamonten, Benzaiten, Daikokuten, Ebisu.

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