Steinway & Sons, auch bekannt als Steinway, (/ˈstaɪnweɪ/ ( hören)) ist ein amerikanisch-deutsches Klavierunternehmen. Sie wurde 1853 in Manhattan, New York City, USA, von dem deutschen Klavierbauer Heinrich Engelhard Steinweg (später bekannt als Henry E. Steinway) gegründet. Die Mitarbeiter von Steinweg waren überwiegend deutsche Einwanderer. Das Wachstum des Unternehmens führte zur Eröffnung einer Fabrik in Queens, New York City, Vereinigte Staaten, und einer Fabrik in Hamburg, Deutschland. Die Fabrik in Queens beliefert den amerikanischen Kontinent und die Fabrik in Hamburg den Rest der Welt.

Steinway ist ein bekanntes Klavierbauunternehmen, das Klaviere von hoher Qualität herstellt. Viele Erfindungen in der Klavierentwicklung wurden in den Steinway-Werken gemacht. Steinway hat 126 Patente im Klavierbau erteilt bekommen - das erste Patent wurde 1857 erteilt. Der Anteil des Unternehmens am Markt für hochwertige Flügel liegt bei über 80 Prozent.

Steinway-Klaviere haben viele Auszeichnungen erhalten. Eine der ersten ist eine Goldmedaille 1855 auf der American Institute Fair im New Yorker Kristallpalast. Von 1855 bis 1862 erhielten Steinway-Klaviere 35 Goldmedaillen. Es folgten viele Auszeichnungen und Anerkennungen, zum Beispiel drei Medaillen auf der Weltausstellung von 1867 in Paris. Der europäische Teil des Unternehmens verfügt über eine königliche Ernennungsurkunde für Königin Elisabeth II.

Steinway-Klaviere werden in den Fabriken in Hamburg und Queens hergestellt. Neben dem Flaggschiff der Steinway-Klavierserie vertreibt Steinway zwei billigere Klaviermarken. Sie werden unter den Zweitmarkennamen Boston und Essex verkauft. Die Marke Boston ist für das mittlere Marktsegment und die Marke Essex für das Einstiegssegment bestimmt. Die Klaviere der Marken Boston und Essex werden von Steinway-Ingenieuren entworfen. Um die Vorteile niedrigerer Kosten für die Teileproduktion und Arbeitskräfte zu nutzen, werden sie in Asien von anderen Klavierbauern unter der Aufsicht von Steinway-Mitarbeitern hergestellt.