Ein Stirlingmotor ist eine Art Wärmekraftmaschine, die durch die Bewegung eines Kolbens innerhalb eines Zylinders innerhalb des Motors Wärme in nutzbare mechanische Energie umwandelt. Im Gegensatz zu anderen häufig anzutreffenden Wärmekraftmaschinen, wie z.B. dem Verbrennungsmotor in Autos und der Dampfmaschine bei der Eisenbahn, verwendet er bei jedem Kolbenhub dasselbe Gas wieder, so dass es keine geräuschvollen Auspuffgase gibt. Dasselbe Gas wird im Zylinder des Motors wiederholt erhitzt und gekühlt.
Zum Betrieb benötigt es eine Wärmezufuhr, um seine heißen Teile zu erwärmen. Diese kann von einem Feuer, aber auch von der Sonneneinstrahlung, von heissen Felsen in der Nähe eines Vulkans oder von der Kernenergie stammen. Er hat auch kalte Teile, die das Gas in seinem Inneren kühlen, und diese werden durch einen Luft- oder Wasserstrom, der über sie strömt, kalt gehalten.
Sie wurde 1816 von einem schottischen Minister, Reverend Dr. Robert Stirling, erfunden.