Terrance Stanley Fox (28. Juli 1958 - 28. Juni 1981) war eine kanadische Sportlerin und Aktivistin. Er zog 1966 nach Surrey, Britisch-Kolumbien, und 1968 nach Port Coquitlam, Britisch-Kolumbien. Im Alter von 18 Jahren verlor er eines seiner Beine durch Knochenkrebs. Am bekanntesten ist er für seinen Lauf mit dem Namen "Marathon der Hoffnung", der am 12. April 1980 in St. John's, Neufundland, begann. Ziel des Laufs war es, mit Hilfe eines künstlichen Beins jeden Tag etwa 42 Kilometer (26 Meilen) quer durch Kanada zu laufen (die Länge eines durchschnittlichen Marathons oder Fußlaufs). Ursprünglich wollte er laufen, bis er auf Vancouver Island am anderen Ende Kanadas ankam. Das Ziel war, 1 Million kanadische Dollar und später einen Dollar für jeden Menschen in Kanada zu sammeln, um die Krebsforschung zu unterstützen.

Frühes Leben und Diagnose

Fox wuchs in einer sportlichen Familie auf und spielte als Jugendlicher Baseball und Fußball. Im Alter von 18 Jahren wurde bei ihm Osteosarkom (Knochenkrebs) diagnostiziert. Nach der Amputation seines rechten Beins oberhalb des Knies begann er, sich mit einem künstlichen Bein wieder dem Sport zu widmen. Seine persönliche Erfahrung mit der Krankheit und seine Entschlossenheit, Aufmerksamkeit und Mittel für die Krebsforschung zu gewinnen, waren die treibenden Motive für den späteren Marathon der Hoffnung.

Der "Marathon der Hoffnung"

Am 12. April 1980 startete Fox seinen Lauf in St. John's, Neufundland. Er wollte täglich die Distanz eines Marathons zurücklegen und so auf die Bedeutung der Krebsforschung und die Notwendigkeit von Spenden aufmerksam machen. Viele Kanadierinnen und Kanadier begleiteten ihn auf Teilstrecken, spendeten unterwegs oder unterstützten organisatorisch.

Fox lief insgesamt 143 Tage und legte dabei etwa 5.373 km zurück, bis er Ende August 1980 nahe der Stadt Thunder Bay, Ontario, stoppen musste, weil sich der Krebs auf seine Lungen ausgebreitet hatte. Trotz der erzwungenen Unterbrechung hatte sein Lauf landesweit Aufmerksamkeit, Mitgefühl und finanzielle Unterstützung mobilisiert.

Folgen, Ehrungen und Vermächtnis

Fox starb am 28. Juni 1981 im Alter von 22 Jahren in New Westminster, British Columbia (BC). Kurz vor seinem Tod wurde er zum Companion im Order of Canada ernannt – eine der höchsten zivilen Auszeichnungen des Landes. In Kanada gilt er als Held und Symbol für Mut, Durchhaltevermögen und Einsatz für andere.

Sein Engagement führte zur Gründung der jährlichen Terry Fox Runs, die seit 1981 in zahlreichen Ländern stattfinden. Diese Spendenläufe und verschiedene Initiativen der Terry Fox Foundation haben über Jahrzehnte hinweg Millionen von kanadischen Dollar für die Krebsforschung gesammelt und das Thema in der Öffentlichkeit dauerhaft verankert.

Zur Erinnerung an Terry Fox gibt es zahlreiche Ehrungen: Eine Statue in der Nähe des Parliament Hill in Ottawa, Schulen, Straßen und Gedenkstätten, Gedenkprägungen und -briefe sowie Filme und Bücher über sein Leben. Er wurde außerdem auf einer kanadischen 1-Dollar-Münze und in weiteren offiziellen Gedenkformen verewigt.

Warum Terry Fox noch heute wichtig ist

  • Sein Lauf zeigte, wie individuelle Tatkraft große gesellschaftliche Wirkung entfalten kann.
  • Die jährlichen Terry Fox Runs verbinden gemeinschaftliches Engagement mit direkter Unterstützung der Krebsforschung.
  • Sein Beispiel inspiriert Menschen weltweit – unabhängig von Alter oder Herkunft – zu Solidarität und Ausdauer.

Auch Jahrzehnte nach seinem Tod bleibt Terry Fox eine prägende Figur in der kanadischen Erinnerungskultur: sein Mut, seine Bescheidenheit und sein Einsatz für andere werden weiterhin gewürdigt und motivieren Menschen, sich für die Krebsforschung einzusetzen.