Die Universität von Oslo (norwegisch: Universitetet i Oslo, lateinisch: Universitas Osloensis) ist die älteste und größte Universität Norwegens. Sie befindet sich in der norwegischen Hauptstadt Oslo.
Die Universität begann 1811 als Königliche Friedrich-Universität (auf Norwegisch "Det Kongelige Frederiks Universitet" und auf Lateinisch "Universitas Regia Fredericiana"). Die Universität wurde nach dem Vorbild der kürzlich gegründeten Universität Berlin gegründet und ursprünglich nach König Friedrich von Dänemark und Norwegen benannt. Im Jahr 1939 änderte sie ihren Namen in den Namen, den sie jetzt trägt.
Die Universität hat Fakultäten für (lutherische) Theologie, Jura, Medizin, Geisteswissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften, Zahnmedizin, Sozialwissenschaften und Pädagogik. Die Juristische Fakultät befindet sich noch immer auf dem alten Campus am Karl Johans-Tor, in der Nähe des Nationaltheaters, des Königspalastes und des Parlaments. Die meisten anderen Fakultäten befinden sich in einem modernen Campusbereich namens Blindern. Die Medizinische Fakultät ist auf mehrere Universitätskliniken im Raum Oslo aufgeteilt.
Derzeit [wann?] hat die Universität etwa 27.000 Studenten und beschäftigt etwa 4.600 Mitarbeiter.