Eine Wetterfahne ist ein Gerät mit einem frei drehbaren Zeiger, der zur Anzeige der Windrichtung dient. Wetterfahnen dienten jahrhundertelang als einfache Geräte zur Anzeige der Windrichtung und der Windgeschwindigkeit. Sie waren ein wichtiges Hilfsmittel für Landwirtschaft, Reisen und Schifffahrt. Heute haben sie eine weitgehend dekorative Funktion. Sie sind durch spezialisierte Wetterinstrumente ersetzt worden.
Um korrekt zu funktionieren, sollte sich eine Wetterfahne am höchsten Punkt eines Gebäudes befinden. Sie muss so weit wie möglich von anderen Dingen entfernt sein, die den Wind unterbrechen könnten. Die einfachste Form ist ein horizontaler Pfeil oder eine andere Form, die sich frei auf einem vertikalen Stab dreht. Wenn der Wind weht, zeigt der Pfeil die Richtung und Geschwindigkeit an. Das früheste bekannte Wetter wurde von dem Astronomen Andronronikus 48 v. Chr. gemacht. Er saß auf der Spitze des Turms der Winde in Athen. Er war zwischen 1,2 m (4 Fuß) und 2,4 m (8 Fuß) lang und hatte die Form von Kopf und Rumpf eines Mannes mit dem Schwanz eines Fisches.
Das Wort "Fahne" stammt von der alt-englischen Fana-Fahne. Es ist verwandt mit dem althochdeutschen fano (Tuch); vom lateinischen pannus (Tuch oder Lumpen).


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