Ein Zauberer, Magier, Hexer oder eine Zauberin ist eine fiktive oder mythische Person, die sich der Magie bedient. Diese Fähigkeit zur Anwendung von Magie kann auf angeborene Fähigkeiten, Ausbildung oder beides zurückzuführen sein. Zauberer werden oft so dargestellt, dass sie eine besondere Verbindung zu übernatürlichen Wesen, wie Göttern oder Feen, oder als solche übernatürlichen Wesen selbst haben.
Merlin aus den Artus-Legenden ist eine der bekanntesten Zaubererfiguren.
Zauberer sind sowohl als böse als auch als gut dargestellt worden. Dumbledore (aus der Harry-Potter-Serie) und Gandalf (aus Tolkiens Mittelerde) sind fiktive Beispiele für "gute" Zauberer. Voldemort und Saruman sind entsprechende Beispiele für "böse" Zauberer.
Zauberer werden oft als alte Männer mit langen, wallenden Bärten dargestellt, die einen großkrempigen Hut und einen dicken Mantel tragen und einen Stab halten. Dies mag auf Beschreibungen von Odin dem Wanderer zurückzuführen sein, einem Gott aus der nordischen Mythologie, der sich oft auf diese Weise verkleidete, um unbemerkt durch die Länder der Menschen zu gehen.
Zauberer werden, wenn sie so genannt werden, fast immer als männlich dargestellt, aber einige fiktive oder mythische weibliche Charaktere scheinen die gleiche Rolle zu spielen, manchmal als Gegenspieler zu einem männlichen Zauberer oder einer anderen Figur. Bemerkenswerte Beispiele sind Morgan le Fay aus den Artus-Legenden und Circe aus der griechischen Mythologie.
Heutzutage wird der Begriff "Zauberer" auch für jemanden verwendet, dessen Errungenschaften auf ungewöhnliche Fähigkeiten oder Kreativität zurückzuführen sind. Thomas Edison, der bekannte amerikanische Erfinder, erhielt den Spitznamen "der Zauberer von Menlo Park".
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