Zahir Raihan (Bengali: জহির রায রায়হান; 19. August 1935 - gest. 30. Januar 1972) war ein bangladeschischer Schriftsteller und Filmregisseur. Sein erster Roman war Shesh Bikeler Meye, der 1960 veröffentlicht wurde. Seine anderen bemerkenswerten Romane sind Hajar Bachhar Dhore und Arek Phalgun. Am bekanntesten ist er für seinen Dokumentarfilm Stop Genocide, der während des Befreiungskrieges in Bangladesch entstand. Seine beliebtesten Filme sind Behula, Sangam und Jibon Theke Nea. Für seinen Beitrag zur bengalischen Literatur wurde er 1972 mit dem Bangla Academy Literary Award ausgezeichnet und erhielt 1999 posthum die höchste zivile Auszeichnung der Regierung von Bangladesch, den Independence Day Award. Er erhielt 1964 den Nigar Award für die Regie von Kancher Deyal und erhielt 1975 posthum den National Film Award für seinen Gesamtbeitrag zum bangladeschischen Film und 2005 für die beste Geschichte und den besten Dialog. Er erhielt auch die zweithöchste zivile Auszeichnung der Regierung von Bangladesch, Ekushey Padak, 1977 für seinen Beitrag im Film.